Salz, Feuchtigkeit, Schmutz und Steine greifen jeden Tag das Fahrzeug an. Besonders Unterboden, Schweller, Radläufe und Frontbereich sind stark belastet. Ohne geeigneten Schutz entstehen Rost, Abplatzer und auf Dauer teure Schäden.

Korrosions- und Steinschlagschutz ist deshalb ein fester Baustein jeder professionellen Instandsetzung und Lackierung. Gerade bei Unfallschäden, Teil- oder Komplettlackierungen lohnt der Blick auf die „unsichtbaren“ Bereiche.

1. Was versteht man unter Korrosionsschutz?

Korrosionsschutz soll das Blech vor Rost schützen. Ziel ist eine geschlossene, widerstandsfähige Schicht zwischen Metall und Umgebung.

Typische Bereiche:

Zum Einsatz kommen je nach Bereich:

Wichtig: Nur auf sauber vorbereitetem Untergrund bringt Korrosionsschutz langfristig etwas.

2. Was ist Steinschlagschutz?

Steinschlagschutz konzentriert sich auf Zonen, die mechanisch stark belastet werden. Also überall dort, wo hochgeschleuderter Schmutz, Splitt und kleine Steine auftreffen.

Typische Zonen:

Hier kommen elastische, widerstandsfähige Beschichtungen zum Einsatz. Sie dämpfen die Energie beim Aufprall und verhindern, dass der Lack bis auf das Blech durchschlägt.

3. Wo entstehen typische Schäden?

Im Alltag gibt es einige „Hotspots“:

  1. Unterboden: Salz, Feuchtigkeit und Schmutz lagern sich ab. Kleine Beschädigungen im Schutzaufbau reichen, damit Rost startet.
  2. Radläufe: permanent beschossen durch Steine und Splitt. Gerade hinter den Rädern lösen sich Lack und Schutzschichten, wenn sie nicht regelmäßig geprüft werden.
  3. Schweller: Kombination aus Steinschlag von unten und Feuchtigkeit von innen. Ein klassischer Bereich für verdeckten Rost.
  4. Frontbereich: Steinschläge auf der Motorhaube und im Stoßfängerbereich sind sichtbar. Unter der Oberfläche können sich weitere Schäden vergrößern.

Nach einem Unfall oder einer größeren Lackreparatur müssen diese Bereiche wieder so geschützt werden, wie es der Hersteller vorsieht. Oder besser.

4. Der Ablauf von Korrosions- und Steinschlagschutz in der Praxis

Ein typischer Ablauf im Lackier- und Karosseriebetrieb sieht so aus:

4.1. Sichtprüfung und Demontage

Das Fahrzeug wird auf der Bühne inspiziert. Verkleidungen, Radhausschalen und Abdeckungen werden entfernt, um an kritische Stellen zu kommen.

4.2. Reinigung

Grober Schmutz, Öl und alte, lose Schutzschichten werden entfernt. Erst danach zeigt sich der tatsächliche Zustand.

4.3. Rostentfernung Untergrundvorbereitung

4.4. Aufbau des Korrosionsschutzes

4.5. Steinschlagschutz im Spritzbereich

4.6. Hohlraumkonservierung

4.7. Endkontrolle

5. Korrosionsschutz im Zusammenhang mit Unfallschäden

Nach einer Unfallreparatur geht es nicht nur um die sichtbare Außenhaut. Hinter den Verkleidungen können Bereiche liegen, in denen Lack und Schutzaufbau beschädigt wurden.

Wichtige Punkte:

Wer hier spart, produziert Folgeschäden. Rost an Schweißnähten, im Schweller oder in Trägern wird erst spät sichtbar, verursacht aber hohe Kosten.

6. Präventive Maßnahmen für Alltagsfahrzeuge

Nicht jede Maßnahme hängt an einem Unfallschaden. Gerade bei viel gefahrenen Fahrzeugen, Transportern und Arbeitsfahrzeugen lohnt sich eine gezielte Vorsorge.

Beispiele:

Besonders im Salz- und Winterbetrieb ist das eine sinnvolle Ergänzung, um teure Karosseriearbeiten zu vermeiden.

7. Korrosions- und Steinschlagschutz bei AutoFit Wotschke

Im Lackier- und Unfallbereich von AutoFit Wotschke greifen Karosserie, Unterbodenarbeiten und Lackierung zusammen. Typische Situationen:

So entsteht nicht nur ein optisch sauberes Ergebnis. Das Fahrzeug erhält auch wieder einen Schutzaufbau, der zu Einsatz und Laufleistung passt.